Skip to main content

Osteomalazie und Hunderampen

[Gesamt:0    Durchschnitt: 0/5]

Osteomalazie ist ebenso wie die Rachitis eine Form der Knochenweiche. Der Unterschied besteht jedoch darin, dass statt Junghunde ältere Hunde betroffen sind. Die Ursache liegt in einem gestörten Knochenstoffwechsel. Was eine Hunderampe bei einer Diagnose für eine Rolle spielt und welche anderen Maßnahmen vorgenommen werden muss folgend.

Hunderampen stoppen die Knochenweiche nicht, aber verhindern schlimmeres

Die Osteomalazie wird durch einen fehlerhafen Stoffwechsel hervorgerufen. Dieser kann altersbedingt auftreten, oder durch Parasitenbefall, der im Darm wichtige Mineralien wegnimmt. Es wird mehr Knochensubstanz abgebaut, als aufgebaut. Dadurch werden die Knochenröhren weich, biegsam und brüchig. Es kann durch kurzeitige Überbelastung leicht zu Knochenbrüchen kommen. Springt Fellnase beispielsweise ohne Hunderampe aus einem Kofferraum eines Autos und landet mit den Vorderpfoten zuerst, der Oberarm oder die Speiche sind jedoch schwach und brüchig, kann ein Bruch die Folge sein.

Also kann eine Auto-Hunderampe zwar schlimmeres verhindern, doch wie heilt man die Osteomalazie? Wichtig ist die Unterstützung des Kalzium-Phosphor-Stoffwechsels. Hierfür gibt es Nahrungsergänzungen. Selbstverständlich sollte man den Tierarzt um Rat fragen. Man muss den Hund nicht so sehr schonen, wie bei einer Panostitis. Bei dieser ist das Knochenmark entzündet, daher muss eine Ruhephase eingehalten werden. Es geht bei der Osteomalazie viel mehr darum, die geschwächte Knochenstruktur wieder zu stärken und auf dem Weg dahin kein Risiko einzugehen. Es muss nicht mal eine kurzzeitig zu hohe Belastung sein, die zu einem Bruch führen kann. Wenn eine ungünstige Bewegung ausgeführt wird oder eine Stelle belastet wird, an welcher der Knochen sehr brüchig ist, kann bereits der Knochen nachgeben. Deshalb ist es wichtig, so etwas wie einfach nur ins Auto zu hüpfen nicht auf die leichte Schulter zu nehmen. Mit einer Einstiegshilfe für Hunde, kann dieser einfach in ein Fahrzeug gehen. Es muss kein Sprung ausgeübt werden. Außerdem wird die Stoßbelastung beim Herausspringen durch die Hunderampe komplett von den Schultern genommen, da der Hund einfach aus dem Kofferraum spazieren kann.

 


Ähnliche Beiträge