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Hunderampen im Hundesport

Johnny auf einer Hunderampe auf dem HundeplatzHunderampen gehören zum Hundesport wie Sand zum Meer. Auf jedem Hundeplatz findet man Wippen, Laufstege oder Tische, die unsere Vierbeiner vor allem im Agility überwinden sollen. Hunde, die mit solchen Rampen vertraut sind, akzeptieren eine Hunderampe für das Auto in der Regel auf Anhieb oder nach nur sehr kurzer Übungszeit bereits vollständig. Habt ihr also Schwierigkeiten, Bello an eure neue Auto-Hunderampe zu gewöhnen, versucht doch zunächst das über eine Rampe gehen mit Spiel, Spaß und Leckerli zu assoziieren. (weitere Infos: Wie gewöhne ich meinen Hund an eine Hunderampe für das Auto?)

Welche Kurse/Sportarten bieten Hundeschulen in der Regel an?

Die Standardkurse, die nahezu jede Hundeschule anbietet sind:

  • Gehorsam (meist unterteilt in eine Welpengruppe und eine Erwachsenengruppe)
  • Agility-Sport
  • Jagd-Training für Jagdhunde

Größere Hundeschulen haben auch andere sehr interessante, eher ausgefallenere Kurse im Angebot, wie z.B.:

  • Anti-Giftköder-Training
  • Dogdancing
  • Speech Less (Stummtraining)
  • Anti-Jagd-Training
  • Trickschule
  • Flyball uvm.

Bei allen Kursen, egal ob standardrepertoir oder extravagant, wird das soziale Miteinander unter den teilnehmenden Hunden gestärkt. Wenn euer Vierbeiner also ein „Einzelkind“ ist, macht der regelmäßige Ausflug auf den Hundeplatz bereits aus diesem Grund sinn. Doch es gibt noch andere Punkte, weshalb man den Gang in die Hundeschule antreten sollte.

Gehorsam als Basis des Zusammenlebens in einem Rudel

Ein gewisses Grundgehorsam ist das Grundgerüst eines entspannten Zusammenlebens zwischen Haustier und Halter. Grundbefehle wie Sitz, Platz, Fuß oder Steh, bedeuten bei guter Ausführung eine Unterordnung des Hundes. Der Mensch wird zum Rudelführer. Dies sollte bereits im Welpenalter klargemacht werden. Die lockere Leinenführung zählt ebenso zum Grundgehorsam, wie das sichere Abrufen seines Vierbeiners. Das Vermitteln dieser Grundbefehle- und kenntnisse fordert außerdem den Hund geistig und lastet ihn somit aus.

Sport als körperlicher Ausgleich und was Hunderampen dazu beitragen

Besonders im Agility werden Hunderampen in Form von Laufstegen, Wippen oder Tischen eingesetzt. Dem Hund wird spielerisch beigebracht Tunnel, Schrägwand, Mauer, Slalomstange und Viadukt zu überwinden/durchqueren und somit wird die Führigkeit verbessert. Man festigt die Rangordnung im Rudel. Von Bello wird Geschicklichkeit, Beweglichkeit und Schnelligkeit gefordert, um die Hunderampen- und hürden in Bestzeit hinter sich zu lassen. Folglich wird der Hund geistig und körperlich gefordert, was das friedliche Zusammenleben im geimeinsamen Heim sichert.

Weitere empfehlenswerte Kurse

Für besonders Sinnvoll halte ich persönlich ein Anti Giftköder-Training. Denn niemand möchte in die Lage kommen, seinen Hund Qualen leiden zu sehen. Wird dieses Training in einer naheliegenden Hundeschule angeboten, sollte man sich die Übungen dazu mal ansehen. Durch die Hilfe und Tipps von geprüften Hundetrainern können hier sehr schnell Erfolge erzielt werden. Zusätzlich führt das Trainieren in der Gruppe zu mehr Durchhaltevermögen. Man kann seinem Vierbeiner jedoch auch Zuhause beibringen, einen Köder nicht direkt zu verschlingen. Vereinfacht gesagt bringt man Bello bei, dass er beim Fund eines Leckerli zunächst Sitz machen soll und auf das „OK“ seines Frauchen/Herrchen wartet.

Jedoch gibt es keine generelle Empfehlung für alle. Hier geht es um persönliche Vorlieben von Hund und Halter. Auch der Körperbau und andere individuelle Faktoren spielen ähnlich wie bei der Wahl der passenden Hunderampe eine Rolle bei der Kurswahl. Möchtet ihr euren Hund an eine Ein- bzw. Ausstiegshilfe für das Auto gewöhnen, so können Agility und Hundesportkurse sehr hilfreich sein.

Hunderampe Trainingsplatz

 


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